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<dc:title xml:lang="de" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Der Taucher</dc:title>
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<dc:contributor.technical_editor xml:lang="pl" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Choromańska, Paulina</dc:contributor.technical_editor>
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<dc:description xml:lang="pl" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Publikacja zrealizowana w ramach projektu Wolne Lektury (http://wolnelektury.pl). Wydano z finansowym wsparciem Fundacji Współpracy Polsko-Niemieckiej. Eine Publikation im Rahmen des Projektes Wolne Lektury. Herausgegeben mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.</dc:description>
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Friedrich Schiller, Musen-Almanach : für das Jahr 1798. / herausgegeben von Schiller, Tübingen [u.a.] : Cotta, 1796-1800.</dc:source>
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<autor_utworu>Friedrich Schiller</autor_utworu>




<nazwa_utworu>Der Taucher</nazwa_utworu>




<podtytul>Ballade</podtytul>


<strofa>«Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp,/
Zu tauchen in diesen Schlund?/
Einen goldnen Becher werf ich hinab,/
Verschlungen schon hat ihn der schwarze Mund./
Wer mir den Becher kann wieder zeigen,/
Er mag ihn behalten, er ist sein eigen.»</strofa>


<strofa>Der König sprach es, und wirft von der Höh/
Der Klippe, die schroff und steil/
Hinaus hängt in die unendliche See,/
Den Becher in der Charybde Geheul./
«Wer ist der Beherzte, ich frage wieder,/
Zu tauchen in diese Tiefe nieder?»</strofa>


<strofa>Und die Ritter, die Knappen um ihn her,/
Vernehmens und schweigen still, /
Sehen hinab in das wilde Meer,/
Und keiner den Becher gewinnen will./
Und der König zum drittenmal wieder fraget:/
«Ist keiner, der sich hinunter waget?»</strofa>


<strofa>
Doch alles noch stumm bleibt wie zuvor, /
Und ein Edelknecht, sanft und keck,/
Tritt aus der Knappen zagendem Chor,/
Und den Gürtel wirft er, den Mantel weg,/
Und alle die Männer umher und Frauen/
Auf den herrlichen Jüngling verwundert schauen. 
</strofa>


<strofa>Und wie er tritt an des Felsen Hang,/
Und blickt in den Schlund hinab,/
Die Wasser, die sie hinunter schlang,/
Die Charybde jetzt brüllend wiedergab,/
Und wie mit des fernen Donners Getose/
Entstürzen sie schäumend dem finstern Schoße.</strofa>


<strofa>Und es wallet und siedet und brauset und zischt,/
Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt,/
Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt,/
Und Flut auf Flut sich ohn Ende drängt, /
Und will sich nimmer erschöpfen und leeren,/
Als wollte das Meer noch ein Meer gebären.</strofa>


<strofa>Doch endlich, da legt sich die wilde Gewalt,/
Und schwarz aus dem weißen Schaum/
Klafft hinunter ein gähnender Spalt, /
Grundlos als gings in den Höllenraum,/
Und reißend sieht man die brandenden Wogen/
Hinab in den strudelnden Trichter gezogen.</strofa>


<strofa>Jetzt schnell, eh die Brandung wiederkehrt,/
Der Jüngling sich Gott befiehlt, /
Und --- ein Schrei des Entsetzens wird rings gehört,/
Und schon hat ihn der Wirbel hinweggespült,/
Und geheimnisvoll über dem kühnen Schwimmer/
Schließt sich der Rachen, er zeigt sich nimmer.</strofa>


<strofa>Und stille wirds über dem Wasserschlund, /
In der Tiefe nur brauset es hohl,/
Und bebend hört man von Mund zu Mund:/
«Hochherziger Jüngling, fahre wohl!»/
Und hohler und hohler hört mans heulen,/
Und es harrt noch mit bangem, mit schrecklichem Weilen.</strofa>


<strofa>Und wärfst du die Krone selber hinein,/
Und sprächst: wer mir bringet die Kron’,/
Er soll sie tragen und König sein,/
Mich gelüstete nicht nach dem teuren Lohn,/
Was die heulende Tiefe da unten verhehle, /
Das erzählt keine lebende glückliche Seele.</strofa>


<strofa>Wohl manches Fahrzeug, vom Strudel gefasst,/
Schoss gäh in die Tiefe hinab,/
Doch zerschmettert nur rangen sich Kiel und Mast/
Hervor aus dem alles verschlingenden Grab. /
Und heller und heller wie Sturmes Sausen/
Hört man's näher und immer näher brausen.</strofa>


<strofa>Und es wallet und siedet und brauset und zischt,/
Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt,/
Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt,/
Und Well’ auf Well’ sich ohn Ende drängt,/
Und wie mit des fernen Donners Getose/
Entstürzt es brüllend dem finstern Schoße.</strofa>


<strofa>Und sieh! aus dem finster flutenden Schoß/
Da hebet sich's schwanenweiß, /
Und ein Arm und ein glänzender Nacken wird bloß/
Und es rudert mit Kraft und mit emsigem Fleiß,/
Und er ist's, und hoch in seiner Linken/
Schwingt er den Becher mit freudigem Winken.</strofa>


<strofa>Und atmete lang und atmete tief, /
Und begrüßte das himmlische Licht./
Mit Frohlocken es einer dem andern rief,/
Er lebt! Er ist da! Es behielt ihn nicht./
Aus dem Grab, aus der strudelnden Wasserhöhle/
Hat der Brave gerettet die lebende Seele.</strofa>


<strofa>Und er kommt, es umringt ihn die jubelnde Schar,/
Zu des Königs Füßen er sinkt,/
Den Becher reicht er ihm knieend dar,/
Und der König der lieblichen Tochter winkt,/
Die füllt ihn mit funkelndem Wein bis zum Rande, /
Und der Jüngling sich also zum König wandte:</strofa>


<strofa>»Lang lebe der König! Es freue sich,/
Wer da atmet im rosigten Licht./
Da unten aber ist's fürchterlich,/
Und der Mensch versuche die Götter nicht, /
Und begehre nimmer und nimmer zu schauen/
Was sie gnädig bedecken mit Nacht und Grauen.</strofa>


<strofa>Es riss mich hinunter blitzesschnell,/
Da stürzt’ mir aus felsigtem Schacht,/
Wildflutend entgegen ein reißender Quell, /
Mich packte des Doppelstroms wütende Macht,/
Und wie einen Kreisel mit schwindelndem Drehen,/
Trieb mich's um, ich konnte nicht widerstehen.</strofa>


<strofa>Da zeigte mir Gott, zu dem ich rief,/
In der höchsten schrecklichen Not,/
Aus der Tiefe ragend ein Felsenriff,/
Das erfasst’ ich behend und entrann dem Tod,/
Und da hing auch der Becher an spitzen Korallen,/
Sonst wär er ins Bodenlose gefallen.</strofa>


<strofa>Denn unter mir lag's noch, bergetief, /
In purpurner Finsternis da,/
Und ob's hier dem Ohre gleich ewig schlief,/
Das Auge mit Schaudern hinunter sah,/
Wie's von Salamandern und Molchen und Drachen/
Sich regte in dem furchtbaren Höllenrachen.</strofa>


<strofa>Schwarz wimmelten da, in grausem Gemisch/
Zu scheußlichen Klumpen geballt,/
Der stachlichte Roche, der Klippenfisch,/
Des Hammers gräuliche Ungestalt,/
Und dräuend wies mir die grimmigen Zähne/
Der entsetzliche Hai, des Meeres Hyäne.</strofa>


<strofa>Und da hing ich und war mir's mit Grausen bewusst,/
Von der menschlichen Hilfe so weit./
Unter Larven die einzige fühlende Brust,/
Allein in der grässlichen Einsamkeit, /
Tief unter dem Schall der menschlichen Rede/
Bei den Ungeheuern der traurigen Öde.</strofa>


<strofa>Und schaudernd dacht ich's, da kroch's heran,/
Regte hundert Gelenke zugleich,/
Will schnappen nach mir, in des Schreckens Wahn/
Lass ich los der Koralle umklammerten Zweig,/
Gleich fasst mich der Strudel mit rasendem Toben,/
Doch es war mir zum Heil, er riss mich nach oben.</strofa>


<strofa>Der König darob sich verwundert schier,/
Und spricht: «Der Becher ist dein, /
Und diesen Ring noch bestimm ich dir,/
Geschmückt mit dem köstlichsten Edelgestein,/
Versuchst du's noch einmal und bringst mir Kunde,/
Was du sahst auf des Meeres tiefunterstem Grunde?»</strofa>


<strofa>Das hörte die Tochter mit weichem Gefühl, /
Und mit schmeichelndem Munde sie fleht:/
«Lasst Vater genug sein das grausame Spiel,/
Er hat euch bestanden, was keiner besteht,/
Und könnt ihr des Herzens Gelüsten nicht zähmen,/
So mögen die Ritter den Knappen beschämen.»</strofa>


<strofa>Drauf der König greift nach dem Becher schnell,/
In den Strudel ihn schleudert hinein,/
«Und schaffst du den Becher mir wieder zur Stell,/
So sollst du der trefflichste Ritter mir sein,/
Und sollst sie als Ehgemahl heut noch umarmen, /
Die jetzt für dich bittet mit zartem Erbarmen.»</strofa>


<strofa>Da ergreift's ihm die Seele mit Himmelsgewalt,/
Und es blitzt aus den Augen ihm kühn,/
Und er siehet erröten die schöne Gestalt,/
Und sieht sie erbleichen und sinken hin, /
Da treibt's ihn, den köstlichen Preis zu erwerben,/
Und stürzt hinunter auf Leben und Sterben.</strofa>


<strofa>Wohl hört man die Brandung, wohl kehrt sie zurück,/
Sie verkündigt der donnernde Schall ---/
Da bückt sich's hinunter mit liebendem Blick/
Es kommen, es kommen die Wasser all,/
Sie rauschen herauf, sie rauschen nieder,/
Den Jüngling bringt keines wieder.</strofa>





</liryka_l></utwor>